Freitag, 30. Mai 2014

[Rezension] Kim Kestner - Die Zeitrausch-Trilogie, Band 1: Spiel der Vergangenheit

Buchinfos:
  • Titel: Die Zeitrausch-Trilogie, Band 1: Spiel der Vergangenheit
  • Autor: Kim Kestner
  • Seitenanzahl: 287
  • Verlag: impress
  • Preis: 3,99 Euro (ebook)

Inhalt


Alison ist glücklich mit ihrem Leben. Sie hat Familie: ihre Eltern und ihren kleinen, manchmal nervigen Bruder. Doch eines Tages wacht sie auf und alles ist anders. Ihr Bruder ist weg und es scheint so als hätte sie nie einen Bruder gehabt, denn ihre Eltern wissen von keinem Bruder. Kurze Zeit später verliert Alison das Bewusstsein und wacht im Jahr 2417 auf. Sie befindet sich mitten in einem Spiel bei dem sie selbst der Spielball ist und sie selbst dafür sorgen muss, dass ihr Leben so passiert wie es vor ihrem letzten Aufwachen war. Sie wird in die Vergangenheit geschickt und muss dafür sorgen, dass bestimmte Ereignisse nicht geschehen, um ihren Bruder wieder zu bekommen. Dabei bekommt sie Scout Kay an die Seite gestellt. Er ist attraktiv, in ihrem Alter und Alison verliebt sich sofort in ihn. Doch er trägt ein Geheimnis mit sich, das nicht wenig mit Alisons Familiengeschichte zu tun hat.


Meine Meinung

Dies war mein erster Zeitreiseroman. Doch handelt es sich hier nicht nur um einfache Zeitreisen, sondern um ein Spiel, das die Zuschauer im Jahr 2417 belustigen soll. Um es interessant zu machen, wird einfach in der Vergangenheit manipuliert und die Spielbälle, in dem Fall Alison und Kay, müssen dafür sorgen, dass diese Ereignisse nicht passieren. Bei der ersten Zeitreise fängt es harmlos an. Sie müssen lediglich dafür sorgen, dass Alisons Tante an dem Tag, an dem Jeremy gezeugt werden sollte, nicht auf den Apfelbaum klettert, dann herunterstürzt und sich die Hüfte bricht. Doch bereits die letzte Challenge ist höchstgefährlich. Sie werden mitten in der Wüste Nevadas ausgesetzt und das für ganze 3 Wochen. Von nun an heißt es ums Überleben kämpfen.

Die Geschichte ist von Anfang bis Ende super spannend geschrieben. Am Ende musste ich sogar die Luft anhalten und hatte Probleme beim Einschlafen, so sehr hat mich die Geschichte beschäftigt. Mir ging es beim Lesen ziemlich lange genau so wie es Alison erging – ich war durcheinander und konnte der ganzen Geschichte anfangs nicht so richtig folgen. Es sind sehr viele Geheimnisse enthalten, die auch ich nicht so schnell lüften konnte. Die Handlungen sind in keinster Weise vorhersehbar und das ist auch gut so, denn das macht das Buch so spannend und sympathisch.

Die Charaktere Alison und Kay sind mir sehr sympathisch. Dies ist der einzige Punkt der vorhersehbar war, dass sich die beiden voneinander angezogen fühlen und zusammensein wollen. Doch ist dies nicht so einfach, immerhin kommen sie aus verschiedenen Zeiten. Mir persönlich passiert aber zu wenig zwischen den beiden. Ich hatte mir noch mehr Esprit und Liebe zwischen den beiden gewünscht.

Der Schreibstil ist aus Sicht von Alison. Gerade das macht die Geschichte so vertraut. Ich habe komplett wie Alison gefühlt und konnte mich super gut in sie hineinversetzen. Ihr Durcheinander, das Unverständnis, die fehlenden Zusammenhänge, das alles war mehr als nachvollziehbar.
Spannend empfand ich auch, dass man selbst miträtseln konnte, welches Ereignis Alison und Kay verhindern sollten. Sie wurden in irgendeine Zeit portiert, mussten erstmal herausbekommen, welcher Tag war und wie diese Zeit, der Ort und alles im Zusammenhang mit Alisons Familiengeschichte steht. Mir wurde das ein oder andere erst bewusst, als sie in das Jahr 1929 portiert worden sind. Kays Verhaltensweise gab so einige Schlüsse, doch wurden sie noch immer geheim gehalten, sodass ich mir erst zum Schluss sicher sein konnte, dass es so ist wie es mir gedacht hatte.

Das Ende hier ist zum größten Teil offen. Doch finde ich es diesmal nicht so schlimm, denn zum einen ist es so geschrieben, dass man sich sicher sein kann, dass es eine Fortsetzung geben wird. Zum anderen handelt es sich ja um den ersten Band einer Trilogie und ich weiß, dass da ganz sicher noch 2 Teile kommen werden.

Der Autorin Kim Kestner ist hier ein wahnsinnig guter Zeitreise-Roman gelungen. Lange habe ich kein so spannendes Buch mehr gelesen, dass mir teilweise der Atem stockte. Der Handlungsverlauf ist schlüssig, ich konnte jederzeit folgen und er war gleichzeitig so geheimnisvoll, dass es eine Freude war miträtseln zu können. Ich freu mich hier wirklich auf die nächsten 2 Teile, denn diese werden für mich ein Muss werden. Auf den zweiten Teil müssen wir auch gar nicht mehr so lange warten, am 05. Juni 2014 ist schon Erscheinungstermin.


Wertung

 

Donnerstag, 29. Mai 2014

[Rezension] Thea Stilton - Die Thea Sisters und die geheime Stadt

Buchinfos:
  • Titel: Die Thea Sisters und die geheime Stadt
  • Autor: Thea Stilton
  • Seitenanzahl: 176
  • Verlag:rororo rotfuchs
  • Preis: 7,99 Euro
  • ISBN: 978-3-499-21246-8


Inhalt

Die Thea Sisters sind 5 Mäusemädchen: Nicky, Paulina, Pamela, Colette und Violet. Sie begeben sich gerne auf Abenteuer und so steht ihr nächstes Abenteuer schon bevor als Paulina von ihrer kleinen Schwester erfährt, dass ihr ehemaliger Professor und dessen Sohn verschwunden sind. Sie begeben sich nach Peru auf die Suche nach den beiden und erleben dabei so manches Abenteuer. Die beiden gesuchten sind Archäologen und auf der Suche nach der geheimen Stadt der Inkas. Doch werden sie sie finden?


Meine Meinung

Das Buch ist hervorragend für Kinder geeignet. Ich hatte erst Befürchtungen, dass es noch nichts von für meine 7jährige Tochter ist, doch diese Befürchtung wurde gleich zu Beginn des Buches genommen. Die 5 Mäusemädchen und auch Thea Stilton, die die Geschichte erzählt, werden vorgestellt und die Kinder können sich gleich mit den Mädchen identifizieren. Die Schrift des Buches finde ich interessant und abwechslungsreich. Immer wieder werden die Buchstaben von kleinen Bildchen umrahmt, z. B. das Wort „Sonne“ von kleinen Sonnen, das Wort „Pfoten“ von kleinen Pfoten. Aber auch die Schriftarten und –farben wechseln immer wieder und machen das Buch dadurch gleich noch lebhafter. Meine Tochter und ich waren sofort in der Geschichte drin.

Genial finde ich auch die Erklärungen im Buch, z. B. mit Südamerika, das Labyrinth, das Quipu, die Tierwelt. Auch mir als Erwachsene war so einiges davon nicht bekannt und auch ich habe noch dazulernen dürfen. Was uns und meiner Tochter ganz besonders gefallen hat, waren die vielen Bilder und Zeichnungen zwischendurch. Das Buch ist wirklich sehr bunt und lebhaft und hat trotz der normalen Buchschrift eine Art „Comicähnlichkeit“. Es hilft den Kindern das Geschriebene besser zu verstehen. Bilder sagen manchmal mehr als 1000 Worte.
Die Geschichte an sich ist schön und leicht verständlich geschrieben. Man kann ihr gut folgen. Die 5 Mäusemädchen sind einem sofort sympathisch. Ihre Hilfsbereitschaft und ihr fester Wille die 2 verloren gegangenen Freunde zu finden, ist sehr groß. Ihre Reise ist nicht gerade ungefährlich. Aber für Freunde begeben sie sich dafür in Gefahr als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Gerade die Trennung im Labyrinth, als es nun 2 Gruppen waren, war sehr spannend und wir hätten nicht gedacht, dass es so ausgeht, dass letztendlich die Mädchen die geheime Stadt finden werden.

Etwas enttäuscht war ich von den Lupen. Am Anfang wurde noch erklärt, immer wenn eine Lupe im Buch kommt, kann man den Thea Sisters helfen den Fall zu lösen. Davon hab ich aber glaube nur eine einzige im Buch gefunden. Schade eigentlich, denn das hätte wirklich noch ein wenig ausgebaut werden können.

Dennoch denken wir, dass es nicht das letzte Buch der Thea Sisters ist, das wir gelesen haben. Meine Tochter befindet sich gerade in der ersten Klasse und entdeckt das Lesen gerade für sich. Durch die große Schrift ist es auch gut für sie zum Selberlesen geeignet. Ab 7-8 Jahre zum Selberlesen und ab 6 Jahre zum Vorlesen ist es ganz sicher geeignet. Wir freuen uns auf weitere Abenteuer mit den Thea Sisters.

Wertung



Montag, 26. Mai 2014

[Schnäppchen des Tages] Miranda J. Fox - Zuckersüßes Chaos Teil 2

Heute habe ich wieder ein super Schnäppchen für euch. Den ersten Teil hab ich euch hier schon vorgestellt und ich war wirklich begeistert. Nun endlich gibt es auch den zweiten Teil dazu und ich bin schon gespannt wie es mit Claire und Jason und Taylor weitergeht.


Preis: 0,99 Euro
(vorher: 3,99 Euro)


Inhaltsangabe/Kurzbeschreibung:

Jason versucht die junge Studentin mit allen Mitteln davon zu überzeugen, dass er der Richtige für sie ist, doch gerade als Claire ihm nachgeben will, gerät er in den Verdacht eine grauenvolle Tat begangen zu haben, sodass sich nicht nur Claire, sondern auch seine Freunde gegen ihn wenden. Entsetzt über seine Tat, flüchtet sie in die Arme des charmanten Taylor, doch wird sie dauerhaft mit dem Footballspieler glücklich sein? Und was noch viel wichtiger ist, ist Jason wirklich schuldig?

Sonntag, 25. Mai 2014

[Rezension] Birgit Hasselbusch - Herzbube

Buchinfos:
  • Titel: Herzbube
  • Autor: Birgit Hasselbusch
  • Seitenanzahl: 176
  • Verlag: Pink
  • Preis: 9,99 Euro
  • ISBN: 978-3-86430-022-6 

Inhalt



Pia ist 13 Jahre und wohnt mit ihrem Vater, ihrem Bruder und ihrer Oma zusammen. Ihre Mutter ist vor einigen Jahren gestorben. Dcoh seit kurzer Zeit bringen 3 Männer ihr Leben durcheinander: ihr Bruder zieht plötzlich aus, ihr Vater ist frisch verliebt und dann ist da noch Nick, in den sie total verliebt ist, der aber plötzlich Schluss macht und eine andere hat. Ihre einzige Unterstützung ist ihre beste Freundin Mathi. Und dann kommt auch noch der Entshcluss ihres Vaters, dass dessen neue Freundin Katharina mitsamt Sohn Phillip bei ihr zu Hause einziehen. Für Pia bricht eine Welt zusammen. Doch nicht lange, denn schnell weiß sie wie sie sich die Situation zu Nutzen machen kann, um Nick wieder für sich zu gewinnen. Doch wird sie ihr Glück tatsächlich mit Nick finden?


Meine Meinung


Bei Herzbube handelt es sich um eine typische 13jährige. Pia erfüllt fast alle Klischees für das Alter: zickig, eigenwillig, sentimental, verliebt und voll gestresst von allem. Pia ist verliebt, doch beruht das leider nicht auf Gegenseitigkeit. Es scheint so als hätte Nick sie nur für das Deutschprojekt ausgenutzt. Denn plötzlich lässt er sie fallen und hat eine andere. So schnell will Pia aber nicht aufgeben und schmiedet mit ihrer besten Freundin Mathi zusammen einen Plan, um Nick wieder für sich zu gewinnen. Mathi gefällt mir als die beste Freundin wirklich super gut und sogar noch besser als die Hauptprotagonistin Pia. Sie unterstützt Pia immer und überall und versucht sie in schwierigen Situationen aus der Klemme zu bekommen. Einmal kommt es zu einem heftigen Streit zwischen den beiden, bei dem Pia nicht ganz fair zu Mathi ist. Trotzdem kann sie Pia ganz schnell wieder verzeihen. Find ich klasse. So müssen Freundschaften sein.

Pia selbst gefällt mir ganz gut, nur ist sie mir wirklich zu zickig. Bei dem Punkt als Katharina und Philip bei ihnen zu Hause einziehen sollen, gibt sie den beiden gar nicht erst eine Chance. Und beide geben sich wirklich viel Mühe. Erst als sie sich Philip zu Nutzen machen kann, gibt sie ihm eine Chance, auch wenn es erstmal ein Ausnutzen ist. Doch Philip ist nicht blöd und kapiert das sofort. Das coole an der Sache ist – er spielt mit und schmiedet sogar mit Pia zusammen einen Plan wie sie Nick eifersüchtig machen können. Und das alles ohne selbst etwas davon zu haben – einfach so. Das find ich wirklich toll und deswegen ist er mir auch von Anfang an sympathisch.

 Mit Pias Denkweise konnte ich hier in keinster Weise mitgehen. Oft ist es so, dass man bei Büchern, die aus Sicht des Protagonisten geschrieben sind, dass man mit diesem mitfühlen kann. Das kann ich hier nicht sagen. Ich war oft anderer Meinung. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich selbst eine Schwester in dem Alter habe und auch da bei einigen Verhaltenspunkten nicht auf ihrer Seite bin. Oft frage ich mich dann, wie auch beim Lesen des Buches, war ich in dem Altern auch so??? Klar ist es nicht leicht eine neue Mutter und einen neuen Bruder vor die Nase gesetzt zu bekommen, aber wenn der Vater so entscheidet, muss man das Beste draus machen. In einem Punkt gehe ich mit Pia dann aber doch mit: das schnelle Einziehen war für die Beziehung zwischen ihrem Vater und Katharina viel zu früh und das zeigt sich ja dann auch zum Ende der Geschichte hin.

Witzig finde ich auch die Oma von Pia. Sie wohnt mit im Haus und ist total cool drauf. Sie erlaubt Pia viel. Das liegt aber auch daran, dass Pia ihr Geheimnis kennt und das der Vater nicht wissen darf. Vom Ende selbst bin ich ein klein wenig überrascht, aber in positivem Sinne. Ich hätte eine andere Partnerkombination erwartet, aber die Entstandene ist genauso schön.



Mit Herzbube ist Birgit Hasselbusch eine kleine zickige Teeniegeschichte gelungen, die so einige Klischees erfüllt, die über Teenager in dem Alter existieren. Etwas überholt empfinde ich gleich zu Anfang den Satz, dass Pia mit ihren 13 Jahren schon mehr Männer und Jungs hatte als Britney Spears. 13 Jahre finde ich dafür wirklich zu jung. Auch wenn sich beim Lesen herausstellt, dass damit nur ihr Bruder, ihr Vater und Nick gemeint sind. Empfehlen kann ich das Buch vor allem Teenagern ab 12 Jahren. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt, denn auch ich mit meinen Ü30 hatte noch Spaß beim Lesen.


Wertung

 

Freitag, 16. Mai 2014

[Rezension] Volker Hesse - Der 7. Lehrling

Buchinfos:
  • Titel: Der 7. Lehrling
  • Autor: Volker Hesse
  • Seitenanzahl: 610
  • Preis: 9,99 Euro (ebook)

Inhalt 

Quentin ist 13 Jahre alt und wird zu Hause nicht gern gesehen, weil er anders ist. Somit zieht er mit seinen jungen Jahren auch zu Hause aus und zieht durch das Land, um Arbeit zu finden. Er kommt zu dem Müllermeister Falk und seiner Frau Finya, die ihn so herzlich aufnehmen, dass er sich sofort bei ihnen zu Hause fühlt.

Zur gleichen Zeit brodelt sich in Filitosa, dem magischen Dorf der Hexen und Zauberer, ein Unheil zusammen. Jedes Jahr müssen 7 neue Lehrlinge im Alter von 10-13 Jahren gefunden werden, um den Zauber, das Dorf von den Menschen unentdeckt zu halten, aufrecht zu erhalten. In diesem Jahr ist aber alles anders, denn es fehlt genau ein Lehrling. Die Zeit bis zum Vollmond ist nicht mehr lang und somit begeben sich fast alle Hexen und Zauberer auf die Suche durch das ganze Land, um den einen Lehrling zu finden.

Zur gleichen Zeit braut sich aber auch Unheil über dem ganzen Land zusammen, denn die Horden, eine große Streitmacht, macht sich über das Land breit und überfällt eine Stadt nach der anderen, um Hab und Gut zu rauben und die Handwerker, Lehrlinge und Gesellen gefangen zu nehmen. Auch die Stadt Balsberg, in der Quentin und seine neue Müllersfamilie leben, ist davor nicht sicher und so kommt es, dass auch sie in Gefangenschaft geraten. Für die Zauberer und Hexen wird die Suche nach ihrem 7. Lehrling, der sich als Quentin herausstellt, dadurch nicht einfach und es beginnt eine Reise ins ungewisse Abenteuer.


Meine Meinung 

Der Grund, warum das Buch „Der 7. Lehrling“ heißt, wird schnell klar und geklärt, denn alles dreht sich um diesen einen 7. Lehrling, der gefunden werden muss. Schnell wird auch klar, dass es sich dabei um Quentin, die Hauptfigur, dreht. Quentin ist mir auf Anhieb sympathisch. Er tut mir wirklich leid, dass er mit seinen jungen Jahren schon von zu Hause weggehen muss, weil er dort nicht mehr erwünscht ist. Und das nur, weil er anders ist. Um so froher bin ich, dass er seine Lehre bei einer so liebenswürdigen Müllersfamilie antreten kann. Sie sind sehr herzlich und haben sogar Verständnis für seine Gabe. Im Allgemeinen sind die Charaktere, vor allem die Hexen und Zauberer sehr liebenswürdig, nett und hilfsbereit. Ihre Gemeinschaft fasziniert mich. Sie sind ein ganzes Dorf, aber doch eine Familie. Sie sind so liebevoll zueinander und einer steht für den anderen ein. Das gibt es in manchen Familien nicht einmal. Für ihre Gemeinschaft riskieren sie ihr Leben, das zeigt von Größe. Umso trauriger ist es, dass sie sich mit ihrer Gabe vor den Menschen verstecken müssen.

Etwas störend empfand ich anfangs die ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Charakteren. Sie waren anfangs etwas zu kurz und es hat zu schnell wieder gewechselt. Gerade am Anfang beim Kennenlernen der Charaktere hatte ich mir etwas längere Passagen gewünscht. Doch nach und nach gewöhnt man sich daran und ich fand es schließlich sogar gut. So hat man schnell auch erfahren können, was bei den anderen Charakteren zu dieser Zeit passiert ist.

Ein wenig ärgerlich finde ich, dass der schwarze Magier nicht richtig aufgeklärt wurde. Er wurde immer wieder kurz angerissen, blieb aber für mich bis zum Schluss zu geheimnisvoll. Anfangs kam er sehr böse herüber, doch am Ende merkte man, dass er eigentlich auch ein Zauberer aus Filitosa sein musste bzw. es war. Hier hoffe ich, dass es noch einen 2. Teil geben wird, in dem dann mehr auf ihn eingegangen wird. Z. B. haben Quentin und Meara von ihm eine Kugel geschenkt bekommen. Wieso gerade diese beiden? Was hat es mit der Kugel auf sich? Das wird leider nicht aufgeklärt.

Als Gegenstück zu den liebevollen, netten Charakteren gibt es die Horden, die wiederum brutal, gierig und nur auf sich bezogen sind. Diese sind für das Buch aber auch sehr wichtig. Eine Reise mit der Suche nach dem Lehrling ohne irgendwelche Zwischenfälle hätte das Buch zu langweilig gemacht. Die Horden geben der Geschichte den richtigen Pfeffer.

Insgesamt finde ich das Buch wirklich sehr gelungen. An der Geschichte kann man auf vielfältige Art und Weise anknüpfen und ich würde mich wirklich freuen, wenn es einen weiteren Teil davon geben würde. Es gibt noch so viele Sachen zum Aufklären und vor allem noch so viele weitere gefundene Hexen und Zauberer zum Kennenlernen. Zwischendurch empfand ich das Buch ein wenig zu lang, vor allem zwischen dem 2. und 3. Teil. Es wird hier viel beschrieben und ich konnte mir alles bildlich vorstellen, doch war der Weg dann beim Lesen doch etwas beschwerrlicher geworden.

Wer denkt hier einen Abklatsch von Harry Potter zu finden, der liegt komplett falsch. Zwar geht es auch um einen Zauberlehrling, doch Parallelen fand ich hier sonst überhaupt keine und das ist auch gut so. Eine wirklich interessante Fantasy-Geschichte mit viel Ausbaumöglichkeiten.


Wertung

 

Montag, 12. Mai 2014

[Schnäppchen des Tages] Katrin Koppold - Aussicht auf Sternschnuppen

Heut hab ich wieder ein schönes Schnäppchen unter den ebooks für euch. Bei Amazon gibt es jede Woche Freitags neue Deals der Woche. Dort werden ebooks mit 50% Preisreduzierung angeboten. Diesmal war wieder was für mich dabei.


Preis: 1,49 Euro
(vorher 3,99 Euro)
 
 
Inhaltsangabe/Kurzbeschreibung:
 
Helga ist nicht nur mit einem altmodischen Namen und einer verrückten Familie gestraft,
sondern auch mit einem Verlobten, der ihr einfach nicht den ersehnten Antrag machen will. Als
sie eine verfängliche SMS von einer heißblütigen Italienerin in seinem Handy findet, ist das
Maß voll. Hals über Kopf folgt sie Giuseppe gen Süden. Ohne Gepäck, dafür aber mit einem
unfreiwilligen Begleiter: dem Schauspieler Nils. Und der ist nicht nur unverschämt arrogant,
sondern auch unglaublich attraktiv …
 

Sonntag, 11. Mai 2014

[Rezension] Izabelle Jardin - Snow Angel



Buchinfos: 
  • Titel: Snow Angel
  • Autor: Izabelle Jardin
  • Seitenanzahl:206
  • Preis:aktuell leider nicht erhältlich

Inhalt

Nina fährt unheimlich gern Ski-Langlauf. So macht sie sich beim ersten großen Schnee auch in den Wald auf, um vom Schulalltag abschalten zu können. Die Loipenrunde ist sie schon zig Mal gefahren und weiß genau wie lange sie braucht. Bis zum Einbruch der Dunkelheit ist noch genug Zeit, doch rechnet sie den aufkommenden Schneesturm nicht mit ein. Und somit passiert es – sie kommt vom Weg ab und stürzt ab. Doch hat sie wirklich Glück, denn zur gleichen Zeit befindet sich auch der Tierarzt Simon in seiner Waldhütte dort in der Nähe und findet Nina bei seiner Abendrunde mit Hund Ben. Da sie auf der Hütte quasi eingeschneit sind, kommen sich die beiden schnell näher  und es entwickelt sich ein kleines Liebesabenteuer. Doch steht ein Schatten über den beiden – die Verlobte von Simon, die vor langer Zeit verschwand und bisher unauffindbar war.


Meine Meinung

Die Geschichte wird aus 3. Person erzählt, zwischendurch  gibt es aber immer wieder Gedankengänge der beiden Protagonisten, wodurch es sich anfühlt als ob aus der Ich-Perspektive geschrieben wird. Der Schreibstil ist gut, wirklich fesselnd geschrieben. Ich befand mich sofort in der Handlung mit drin und konnte sie sehr gut verfolgen, ja fast sogar miterleben.
Im Prinzip handelt es sich um eine Liebesgeschichte, die mit einem Liebesabenteuer beginnt, nämlich dem Wochenende in der Waldhütte nach Ninas Unfall. Nina verliebt sich in Simon, doch steht seine Verlobte noch zwischen den beiden. Sie verschwand vor einiger Zeit plötzlich und es gab bisher keine Gewissheit, ob sie noch lebt oder nicht. Ich kann Simon da verstehen, dass er sich nicht sofort auf eine neue Beziehung einlassen kann, wobei er ja eigentlich schon eine Beziehung danach führte – mit Lizzy, die überhaupt nicht sein Beuteschema ist. Doch mit Nina ist es anders, denn sie ähnelt seiner Verlobten sehr. Nach dem Wochenende trennen sich die Wege der beiden, doch denken beide jeweils die ganze Zeit nur an den anderen. Sie können nicht voneinander loslassen. Und so fügt sich das Schicksal natürlich zusammen und bringt beide wieder zueinander. Eine nicht wenig große Rolle spielen dabei auch die Freunde der beiden, die ihnen gut zureden und versuchen sie auf die richtige Bahn zu bringen und die richtige Entscheidung zu treffen.
Mitten in dem Liebesabenteuer entwickelt sich nebenbei auch noch eine kleine Kriminalgeschichte. Normalerweise mag ich Krimis überhaupt nicht. Doch hat es mich in dieser Geschichte nicht im geringsten gestört. Immerhin trägt sie zur Aufklärung des Verschwindens von Simons Verlobter bei. Ich habe Stück für Stück richtig mitgerätselt und war mir bis zum Ende der Aufklärung nicht sicher wie es ausgehen wird. Ich fand den Teil wirklich spannend.
Nina war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist jung, unerfahren und hat sich sofort in Simon verliebt. Teilweise war sie ihm sogar richtig hörig, was ich etwas beängstigend fand. Aus diesem Grund war mir Simon auch nicht ganz so sympathisch. Er kam mir manchmal zu aufgesetzt rüber und gerade in den erotischen Schilderungen kam er mir manchmal wirklich beängstigend vor. Zwischendurch dachte ich schon er würde Nina etwas antun wollen und dass er selbst etwas mit dem Verschwinden seiner Verlobten zu tun hat. Ich würde sagen, die Autorin hat hier gute Arbeit geleistet und das Buch durch das auf die Falsche Fährte führen somit noch spannender gemacht.

Der Autorin ist eine schöne Liebesgeschichte mit integriertem Kriminalfall gelungen. Bis zum Schluss war nicht klar wie der Fall ausgehen wird und das finde ich gut. Das macht das Buch extrem spannend und zu keiner Zeit langweilig. Lediglich den Hauptcharakter Simon hatte ich mir etwas für mich sympathischer gewünscht. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen.


Wertung

 

Freitag, 2. Mai 2014

[Rezension] Miranda J. Fox - Zuckersüßes Chaos

Buchinfos:
  • Titel:Zuckersüßes Chaos
  • Autor: Miranda J. Fox
  • Seitenanzahl:331
  • Preis: 0,99 Euro


Inhalt


Claire, süße 22 Jahre alt, zieht zu ihrer Cousine, um dort ihr Studium zu beginnen. Sie ist das komplette Gegenteil zu ihrer Cousine. Während ihre Cousine eine Party nach der anderen feiert, bleibt Claire lieber zu Hause, lernt und geht arbeiten. Doch macht sie die Rechnung ohne ihre Cousine, die sie von nun an auf jede Party mitschleift. Somit lernt sie auch Jason, einen guten Freund ihrer Cousine, kennen. Doch diese rät ihr die Finger von ihm zu lassen. Zur gleichen Zeit lernt sie auch Taylor kennen, das volle Gegenteil zu Jason. In Taylor verliebt sie sich sofort, denn er ist ihr Traummann. Doch stellt es sich als nicht so einfach dar. Er ist Footballspieler und ist ständig beim Training. Jason hingegen, den Claire eigentlich hasst und der überhaupt nicht ihr Typ ist, ist ständig da. Claire ist von seiner Art genervt, er ärgert sie permanent, pendelt ständig an und lässt einfach nicht locker. Hinzu kommt noch, dass Jason bei Claire und ihrer Cousine einzieht. Doch ist Claire auch neugierig und fühlt sich auf eine gewisse Art und Weise von Jason angezogen. Wie wird sie sich letztendlich entscheiden?



Meine Meinung

Die Geschichte ist aus Sicht von Claire geschrieben. Wir erfahren hier ihre ganzen Gefühle auf eine süße Art und Weise. Die Liebesgeschichte ist wirklich aufregend. Trotz dass sie eigentlich sehr einfach ist, hat sie mich total gefesselt. Ich habe mit Claire richtig mitgefiebert und mitgelitten. Die Lager Taylor und Jason betreffend sind hier wirlkich sehr gespalten. Doch stand für mich sehr schnell fest, dass ich auf der Seite von Jason stand. Jason wird hier als geheimnisvoller, interessanter, attraktiver Typ geschildert. Trotz seiner neckenden Art, macht es ihn interessant. Gerade das ist so aufregend. Taylor hingegen ist lieb und nett und wahrscheinlich wirklich für alle der Traumtyp. Doch ist er einfach zu glatt und hat keine Ecken und Kanten, die eine Liebesgeschichte erst interessant machen.
Anfangs hatte ich mit Jason ein wenig Probleme, da er wirklich fies zu Claire ist. Er hat Claire ständig in ein neues Schlamassel hineingeritten und hat es so hingestellt als sei es Claires eigenes Verschulden. Sie tat mir wirklich leid und ich hoffte, dass ihre Begegnung mit Taylor noch ausgebaut wird. Nur blieb Taylor wirklich sehr im Hintergrund und man las fast gar nichts mehr von ihm. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich meine Meinung schnell änderte und ich dann hoffte, dass sich Claire für Jason entscheidet. Die Entwicklung in diese Richtung war mehr als aufregend und für Claire ein kleines Abenteuer. Sie entdeckte eine ganz andere Seite an sich und das finde ich erstaunlich. Im wahren Leben würde mich persönlich ein Typ wie Jason null interessieren, doch hier im Buch war er total aufregend. Auch finde ich Claires Mut erstaunlich. In manchen Situationen habe ich kurz die Luft anhalten müssen und gedacht „Oh nein, das tut sie jetzt nicht wirklich…!“

Miranda J. Fox hat hier eine zuckersüße Liebesgeschichte entwickelt, die ich mit Faszination verfolgt und verschlungen habe. Es ist eine tolle Geschichte für zwischendurch, bei der man herrlich abschalten kann. Leider finde ich das Ende etwas zu offen, aber es lässt hoffen, dass es vielleicht noch eine Fortsetzung gibt.

 Wertung

 

[Lesestatistik] April 2014

Und schon wieder ist ein Monat rum. Ich freu mich immer wieder auf die Lesestatistik. So sehe ich meine Fortschritte, die ich im Lesen mache und ich nehm mir auch jeden Monat ein klein wenig mehr vor. Diesen Monat waren meine Neuzugänge so ziemlich hoch. Das liegt wohl daran, dass ich die Plattform Tauschticket für mich entdeckt habe und nun fleißig am Tauschen bin. So konnte ich mir schon einige meiner Buchwünsche erfüllen. Ich bin gespannt, welche davon ich dieses Jahr schaffe zu lesen. Im Vergleich zum Vormonat habe ich ein Buch mehr gelesen und sogar 600 Seiten mehr. Ich bin über mich selbst überrascht. Ich hoffe ich kann das diesen Monat halten. Und auch die "Möchte ich diesen Monat noch lesen"-Liste konnte ich weit abbauen und es stehen nur noch 2 Bücher drauf, die letzten Monat auch schon draufstanden. Dafür kommen aber so einige diesen Monat noch hinzu. Festhängen tue ich irgendwie bei "Löffelchenliebe". Aber das nehme ich mir auf jeden Fall noch dieses Jahr vor zu Ende zu lesen.


Gelesene Bücher:  3 ebooks,  2 Taschenbuch

angefangene Bücher: 1 ebooks, 1 Taschenbuch, 1 Hardcover
  • Julia Kaufhold - Löffelchenliebe (Taschenbuch)
  • Judith Allert - Paula und Lou - Wirbel in der Sternstraße (Hardcover) 
  • Jörg F. Nowack - Kinkerlitzchen für die Leselust - Alfreds Geheimnis (ebook)

Möchte ich diesen Monat noch lesen: 
  • Tina Zang - Ausgerechnet Liebe (ebook)
  • Loretta Hill - Küssen kann man nicht verlernen (Taschenbuch)
  • Alana Falk - Bis ins Herz der Ewigkeit (ebook) 
  • Aude Le Corff - Bäume reisen nachts (Taschenbuch)
  • David Hair - Die Brücke der Gezeiten (Taschenbuch)
  • Zantaliya - Reise durch das Schattenland (ebook)
 Gelesene Seiten: 

1375


Tops und Flops:

Mein absolutes Highlight diesen Monat war "Die Zeitrausch-Trilogie Band 1" von Kim Kestner. Anfangs hatte ich zwar Schwierigkeiten durchzusteigen, doch wurde es nach und nach besser und man konnte so sehr miträtseln und mitfiebern, dass mir oftmals der Atem stockte beim Lesen. Enttäuscht war ich von keinem Buch diesen Monat. Alle Bücher waren super zu lesen und es hat Spaß gemacht sie zu lesen. Ebenfalls ein Highlight ist für mich "Mind the gap!". Es ist eine einfache Story, aber genau diese macht das Buch so interessant und vor allem unterhaltsam. Bestens geeignet für zwischendurch und ich war auch super schnell fertig mit lesen.


Neuzugänge:  15 ebooks, 10 Taschenbücher, 6 Hardcover
  • Alexandra Pilz - Zurück nach Hollyhill
  • Robin Sloan - Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
  • Christin Terrill - Zeitsplitter
  • Nicole C. Vosseler - In dieser ganz besonderen Nacht
  • Nicole Neuberger - Augenblicklich ewig
  • Aygen-Sibel Celik - Yakamoz
  • Alana Falk - Bis ins Herz der Ewigkeit (ebook) 
  • Colleen Hoover - Weil ich Layken liebe 
  • Jonas Jonasson - Die Analphabetin, die rechnen konnte 
  • Jessica Sorensen - Das Geheimnis von Ella und Micha
  • Lori Nelson Spielman - Morgen kommt ein neuer Himmel
  • Aude Le Corff - Bäume reisen nachts
  • Maya Shepherd - Schneerose (ebook)
  • Nicholas Vega - Der Junge, der Glück brachte (ebook)
  • Thomas Herzberg - Der Prinz auf dem Fahrrad (ebook)
  • Carina Bartsch - Türkisgrüner Winter 
  • Katherine Applegate & Michael Grant - Eve & Adam
  • Gina Rosati - Auracle
  • Janessa Bears - Heart Hard Beat (ebook) 
  • Julijana Petek - Lillys Traum vom Glück (ebook)
  • Laura Jane Arnold - Das Amulett der Seelentropfen (ebook)
  • Halo Summer - Dunkelherzen und Sternenstaub (ebook)
  • Tammara Webber - Einfach.Liebe
  • David Hair - Die Brücke der Gezeiten
  • Judith Fischer - Zantaliya: Reise durch das Schattenland (ebook)
  • Ann Sophii - In der Ferne ein Himmel - Ein modernes Märchen (ebook)
  • Mortimer Niels - Die kleine Hexe von Polk High (ebook)
  • Carola van Daxx - Glückspfoten, Ahmed und die ganz große Kohle (ebook)
  • Sariah Winter - Herzlichter (ebook)
  • Olivia Wright - Nebelwelt (ebook)
  • Amanda Frost - Gib mir meinen Stern zurück (ebook)